Geschäftsmodell

GbR 1 (2009)

Investition ca. 86.000 € für die Solaranlage inkl. Einrichtung und Nebenkosten
Einnahmen p.a. ca. 8600 € im Durchschnitt gemäß Ertragsprognose von ca. 20.000 Kwh
Ausgaben p.a. ca. 800€ für Versicherungen, Kontoführung, Dachnutzung, Steuerberatung etc.
Rücklagen p.a. 430 € bis ca. 5% vom Invest erreicht sind (für z.B. Wechselrichter nac Garantieablauf etc.)
Der Überschuss von ca. 7300 € wird jährlich an die Gesellschafter gemäß Anteil ausgezahlt.

Das Projekt ist über die Anteilseigner zu 100% mit Eigenkapital finanziert. Es konnten Anteile zwischen 200€ und 20.000 € erworben werden.

Basis für die Einnahmen ist das EEG, das für  im Jahr 2009 installierte Dachanlagen < 30 kwp eine Vergütung von 43,01 ct/kwh für 20 Jahre (zzgl. Jahr der Inbetriebnahme) festlegt.

Veränderung des Geschäftsmodells für zukünftige Anlagen


Vom Prinzip bleibt das Modell für neue Anlagen auch in den nächsten Jahren gleich.  Durch die kontinuierlich sinkenden Einspeisevergütungen müssen die Inverstionskosten pro kwp entsprechende niedriger ausfallen. Die  Investionskosten setzen sich grob aus den Komponenten Solarmodule, Wechselrichter, Montagesystem und Installation zusammen. Bei sinkenden Preisen für die Solarmodule, spielen die anderen Komponenten prozentual aber eine immer größere Rolle. Das selbe gilt auch für die laufenden jährlichen Kosten.
Beispiel : EEG Vergütung von 2009: 43,01 ct/kwh auf 2011: 29,92 ct/kwh um ca. 30 % niedriger.
d.h. das man es schaffen muß die Gesamtinvestitionskosten um die selbe Größenordnung zu reduzieren. Bei unserer 24kwp Anlage für ca. 86.000€ wären das dann ca. 60.000€. Die jährliche Kosten von ca. 800€ mit knapp 1% würden dann auf ca. 1,4% steigen.

GbR 2 (2010)

IInvestition ca. 80.000 € für die Solaranlage inkl. Einrichtung und Nebenkosten
Einnahmen p.a. ca. 8300 € im Durchschnitt gemäß Ertragsprognose von ca. 25.000 Kwh
Ausgaben p.a. ca. 800€ für Versicherungen, Kontoführung, Dachnutzung, Steuerberatung etc.
Rücklagen p.a. 400 € bis ca. 5% vom Invest erreicht sind (für z.B. Wechselrichter nac Garantieablauf etc.)
Der Überschuss von ca. 7100 € wird jährlich an die Gesellschafter gemäß Anteil ausgezahlt.

Das Projekt ist über die Anteilseigner zu 100% mit Eigenkapital finanziert. Es konnten Anteile zwischen 200€ und 20.000 € erworben werden.

Basis für die Einnahmen ist das EEG, das für  im Jahr 2010 installierte Dachanlagen < 30 kwp eine Vergütung von 33 ct/kwh für 20 Jahre (zzgl. Jahr der Inbetriebnahme) festlegt.
 
Die Wirtschaftlichkeitsberechnung der GbR2 ist also ähnlich, wie die der GbR2. Die reduzierte Einspeisevergütung  von 23% ! konnte durch den günstigeren Anlagenpreis in etwa kompensiert werden (2700€/kwp zu 3600€/kwp).

Veränderung des Einspeisevergütung


Die festgelegte jährliche Veringerung der Einspeisevergütung liegt zwischen 8% und 10%.
Zum 01.07.2010 und 01.10.2010 wurden  zusätzliche Degressionsstufen von ca. 13% und 3% beschlossen.

Damit ergeben sich für Dachanlagen folgende Vergütungssätze (Anpassungen durch Gleitklausel möglicht)

Jahr der Inbetriebnahme Gebäudeanlagen
       < 30 kW  30-100 kW     100 kW – 1 MW      ab 1 MW
bis 30.06.2010 39,14 37,23 35,23 29,37
01.07. – 30.09.2010 34,05 32,39 30,65 25,55
01.10. – 31.12.2010 33,03 31,42 29,73 24,79
ab 2011* 29,92 28,46 26,93 22,45
ab 2012* 27,23 25,90 24,51 20,43
* ohne Gewähr

Ohne die zum Juli 2010 beschlossene zusätzliche Verringerung, sah die erwartete Ausschüttung, als Planungsbasis, wie folgt aus :

Dachanlagen < 30 kwp         : 2010: 39,57 ct/kwh    2011: 36,01ct/kwp    2012 : 32,77 ct/kwp
Dachanlagen ab 30 kwp      : 2010: 37,64 ct/kwh    2011: 34,25ct/kwp    2012 : 31,17 ct/kwp
Dachanlagen ab 100 kwp    : 2010: 35,62 ct/kwh    2011: 32,42ct/kwp    2012 : 29,50 ct/kwp
Dachanlagen ab 1000 kwp  : 2010: 29,70 ct/kwh    2011: 27,03ct/kwp    2012 : 24,59 ct/kwp